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Lions-Clubs laden ein: Große Bühne für Helfer und ihre Gäste in Arnsberg

Lions-Clubs laden ein: Große Bühne für Helfer und ihre Gäste in Arnsberg

Wochenanzeiger am 15.12.2015: Neheim. An diesem Abend hießen sie Bewohner - oder noch besser: Gäste! Flüchtlinge, die derzeit in der Stadt Arnsberg leben und von einer großen Zahl freiwilliger Helfer umsorgt werden. Ihnen gaben die Lions-Clubs Arnsberg-Sundern und Neheim-Hüsten eine große Bühne - zum Feiern und Reden.

Helfer und ihre Gäste in Arnsberg: Bei den heimischen Lions-Clubs bekamen sie jetzt eine große Bühne... Fotos: Albrecht
Helfer und ihre Gäste in Arnsberg: Bei den heimischen Lions-Clubs bekamen sie jetzt eine große Bühne... Fotos: Albrecht
Lions-Clubs laden ein
Lions-Clubs laden ein
Große Bühne für Helfer und ihre Gäste
Bühne für Helfer und ihre Gäste
Große Bühne für Helfer und ihre Gäste in ..
Große Bühne für Helfer und ihre Gäste ..

„Das hier ist jetzt live aus der Flüchtlingsarbeit in Arnsberg“, kündigte Moderator Christian Bach im Fotoatelier von Christoph Meinschäfer an. Gemeint war der Bericht von Anke Kalina, die von ihren Erlebnissen im Freundeskreis Pestalozzi-Schule in Hüsten erzählte.

Lions-Clubs: We serve!
Mit der internen Veranstaltung beider heimischer Lions-Clubs und der Musik des Salon-Ensembles aus Werl und Arnsberg hätte man es beinahe schon bewenden lassen... Wenn nicht aus einer Idee heraus noch etwas ganz Großes für das Miteinander von Gästen und Ehrenamtlichen der Flüchtlingsarbeit in der Stadt Arnsberg entstanden wäre. „Wir wollen uns mit dem Abend für das Engagement bedanken“, beschrieben die Präsidenten der Clubs, Ernst-Michael Sittig (Arnsberg-Sundern) und Ingo Beckschäfer (Neheim-Hüsten). Der Abend entspreche voll dem Gedanken des Dienens („serve“), dem sich die Lions verpflichtet hätten.

Dankeschön-Konzert
So bot man rund 100 Teilnehmern des „Dankeschön-Konzertes“ im Neheimer Kunstwerk einen sicher unvergesslichen Abend. Mit einer gelungenen Mischung aus Musik mit dem Salon-Ensemble und den Berichten und Erzählungen von Helfern und Gästen, die von dem erzählten, was sie seit dem Sommer in Arnsberg bewegt.

So zum Beispiel Taha, ein Syrer, der vor den Besuchern des Abends von seinen Fluchtgründen berichtete. „Ich habe vieles verloren“, sagte er in gebrochenem Deutsch, „aber meine Träume, die sind immer noch da.“ Trotz der großartigen Gastfreundschaft würde er weiter von einer Rückkehr in seine Heimat träumen. Taha lobte den Einsatz vieler, die ihm und anderen nach der Flucht geholfen hätten, sich auf die neuen Bedingungen in Deutschland einzustellen.

Stürmischer Applaus
Stürmischer Applaus für seinen Beitrag und nach einem weiteren musikalischen Einschub des Salon-Ensembles mit Klängen von George Gershwin gleich einen nächsten Beitrag. Claudia Brozio von der Ruth-Cohn-Schule in Neheim berichtete vom Projekt der Schülerfirmen, die eigene Produkte vermarkten und die Hälfte des Erlöses der Flüchtlingsarbeit spenden.

„Wir sprechen von einer Sache, die uns lange prägen wird“, so Brozio. Umso wichtiger, dass Menschen in dieser Arbeit aktiv werden und ihren eigenen Beitrag zur Unterstützung finden.

Eigener Beitrag zur Unterstützung
Bürgermeister Hans-Josef Vogel hob hervor, dass sich der Gedanke des Zusammenlebens der Kultur schon in alten Traditionen Syriens finden lasse. „Die hier und in ganz Deutschland gezeigte Unterstützung ist derzeit aber die größte bürgerschaftliche Ehrenamtsbewegung“, so Vogel. Bewegt bat er alle Unterstützer zur Fortsetzung ihres Einsatzes: „Bitte machen Sie weiter“, so Vogel.

Vogel: Bitte machen Sie weiter!"
Von der großen Hilfsbereitsschaft in Arnsberg berichtet Marita Gerwin vom Förderverein Wendepunkt. Das Projekt der Patenschaften, erzählte sie, lebe von aktiver Mitarbeit und anonymen Spenden. Eine davon gab´s noch am Konzertabend: Aus dem Kreise der Gäste wurden 12.000 Euro für die Fortsetzung der Arbeit gespendet. Christopher Peterson von Kunstverein Arnsberg übersetzte die Worte des iranischen Filmemachers Siamak. „Wir kommen aus einen Land mit Schwierigkeiten und wollen hier keine Schwierigkeiten haben oder machen“, sagte Siamak, der sich mit einem Dank für die Unterstützung persönlich an eherenamtliche Helfer wandte. Es sei wichtig, Flüchtlinge - oder Gäste - nicht als Masse darzustellen, sondern sie persönlich kennen zu lernen...

Frank Albrecht